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Unterstützte Projekte / Angebote

Die Fachstelle KJF unterstützt subsidiär Projekte und Angebote, die Schnittstellen zu den Konzepten der Fachstelle KJF aufweisen. Weitere Informationen zur Projektunterstützung finden Sie unter Gesuche Projektunterstützung.

Bericht zur familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Thurgau 2019+2020

Träger:
Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen (KJF)

Zielsetzungen:
Am 8. November 2017 wurde ein Antrag gemäss § 52 der Geschäftsordnung des Grossen Rates von Kathrin Bünter, Dominik Diezi, Sabina Peter Köstli, Christa Thorner, Alban Imeri, Christian Mader, Kurt Egger, Viktor Gschwend und Elisabeth Rickenbach "Bericht familien- und schulergänzende Betreuung im Kanton Thurgau" mit dem Ziel eingereicht, mittels eines regierungsrätlichen Berichts eine aktuelle, aussagekräftige Bestandsaufnahme der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Thurgau vorzunehmen. In der Beantwortung vom 23. Oktober 2018 beantragte der Regierungsrat dem Grossen Rat, diesen Antrag erheblich zu erklären. An der Sitzung des Grossen Rates vom 9. Januar 2019 wurde der Antrag mit 100:9 Stimmen erheblich erklärt. Somit ist der entsprechende Bericht innert zwei Jahren zuhanden des Grossen Rates auszuarbeiten.

Bestandteil der Befragungen sind folgende Betreuungsformen:

  • Kindertagesstätten (KITA)
  • Schulergänzende Betreuung (Morgenmodul, Mittagsmodul, Nachmittagsmodul)
  • Organisierte und freischaffende Tagesfamilien (mit Meldepflicht)
  • Spielgruppen


Weiter soll der Bericht aufgeschlüsselt nach Politischen Gemeinden und Schulgemeinden insbesondere über Folgendes Auskunft geben:

Auskunft von Politischen Gemeinden:

  • Form, Regelmässigkeit und Resultat der Erfassung des Bedarfs an familien- und schulergänzenden Betreuungsangeboten in den Gemeinden
  • Form, Regelmässigkeit und Resultat der Erfassung der Angebote an familien und schulergänzenden Betreuungsangeboten in den Gemeinden und die entsprechende Qualitätssicherung
  • Bestehen einer Warteliste
  • Finanzielle Beteiligung der Politischen Gemeinden an familien- und schulergänzenden Betreuungsangeboten
  • Bestehen von Kooperationen mit Schul-, Kirch- und Nachbargemeinden

Auskunft von Schulgemeinden:

  • Form, Regelmässigkeit und Resultat der Erfassung der Angebote an familien und schulergänzenden Betreuungsangeboten in den Schulgemeinden und die entsprechende Qualitätssicherung
  • Bestehen einer Warteliste
  • Finanzielle Beteiligung der Schulgemeinden an familien- und schulergänzenden Betreuungsangeboten
  • Bestehen von Kooperationen mit Politischen Gemeinden, Kirch- und Nachbargemeinden

Auskunft von Betreuungsangeboten:

  • Trägerschaft
  • Angebote dieser Einrichtung
  • Anzahl Plätze und Anzahl belegte Plätze
  • Nach Altersgruppen aufgeschlüsselte Betreuungszeiten
  • Daten zu den Betreuungsverhältnissen
  • Bestehen einer Warteliste
  • Herkunft der Nutzer
  • Finanzierungsquellen
  • Finanzierungsgrad (Politische Gemeinde, Schulgemeinde, Kanton, Bund, Private, Wirtschaft, Arbeitgeber, Elternbeitrag)
  • Art und Kostenbeteiligung der Erziehungsberechtigten

Auskunft von kantonalen Stellen:

  • Anzahl bewilligter Plätze der familien- und schulergänzenden Betreuungseinrichtungen
  • Evaluationsweise in Bezug auf die kantonale Qualitätssicherung
  • Daten zu den aktuellen Kinder- und Schülerzahlen pro Politische Gemeinde und pro Schulgemeinde
  • Weitere Daten, die den Stand und die Entwicklung familien- und schulergänzender Kinderbetreuung im Kanton betreffen

Bei Fragen steht Ihnen Pascal Mächler gerne zur Verfügung.

Familienplattform Ostschweiz (FPO)

Träger:
Verein Familienplattform Ostschweiz (FPO)

Zielsetzungen:
Dienstleistungen der Familienplattform Ostschweiz: 

  • Betrieb der Website zur regionalen Vernetzung von Angeboten und Informationen im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung sowie der Betreuung im Alter
  • Beratung rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familien für die Mitarbeitenden unserer Mitglieder

www.familienplattform-ostschweiz.ch

Treffen der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF)

Träger:
Bund

Zielsetzungen:
Die Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen EKFF ist eine ausserparlamentarische Kommission und beratendes Organ des Bundesrates. Die EKFF verfolgt einerseits das aktuelle familienpolitische Geschehen und andererseits erarbeitet sie Stellungnahmen, Empfehlungen und Lösungsvorschläge. Von zentraler Bedeutung für die EKFF ist, dass der Stellenwert von Familien in ihrer Vielfalt und ihrer Leistungen gesellschaftlich anerkannt wird; deshalb sollen auf privater als auch auf öffentlicher Ebene gute Rahmen- und Lebensbedingungen geschaffen werden, die alle Familienformen möglich machen. Auf dieses Ziel arbeitet die EKFF hin.

Seit 2004 organisiert die EKFF zusammen mit einem Gastgeberkanton ein jährliches Treffen mit den kantonalen Ansprechpersonen für Familienfragen. Das Ziel des jährlichen Treffens ist, gemeinsam aktuelle Entwicklungen in der Familienpolitik zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen. Ansprechperson für den Kanton Thurgau ist Pascal Mächler.

Das Treffen 2018 mit den kantonalen Ansprechpersonen für Familienfragen fand am 29. Oktober im Kanton Thurgau statt.

Homepage der EKFF

Zukunftskafi - Zusammenleben der Generationen 2017 - 2018

Träger:
Politische Gemeinde Uttwil

Zielsetzungen:
Ein „Zukunftskafi“ zeigt ein Stimmungsbild von Bevölkerung, Vereinen, Organisationen, Politik und Verwaltung zum Thema des Zusammenlebens im Dorf. Das Ziel ist die Förderung von Begegnung, Austausch, Dialog und Zusammenarbeit zwischen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft in unterschiedlichen Intensitäten. Nach einer partizipativ gestalteten Vorbereitungsphase, in der ein lokales Organisationskomitee aktiv wird, findet am 30. September 2017 ein halbtägiger Workshop statt, an dem alle Interessierten aus der Gemeinde teilnehmen können. Dort tauschen die Teilnehmenden aus, was ihnen am Zusammenleben bereits gefällt, was nicht, und entwickeln Ideen, wie das Zusammenleben der Generationen noch verbessert werden könnte. Diese Projektideen werden bis zur Umsetzungsreife konkretisiert und den zuständigen Behörden, Organisationen oder Gremien zur Entscheidung vorgelegt, sofern eine Entscheidung für die Umsetzung nötig ist.

www.uttwil.ch

FamOS

Träger:
FamOS

Zielsetzungen:
FamOS (Familien Ost-Schweiz) ist ein Ostschweizerischer Verbund von Fachstellen, die sich mit Mütter-, Väter- und Familienfragen, insbesondere mit Fragen zu Vereinbarkeit von Familien und Beruf, beschäftigen. 

Vätergeschichten

Träger:
FamOS

Zielsetzungen:
Im Auftrag von FamOS (Familien Ost-Schweiz) und männer.ch entwickelte Mark Riklin, Begründer der "Meldestelle für Glücksmomente", anlässlich des 6. Vätertages 2012 das Projekt "Vätergeschichten": Männer, Frauen und Kinder erzählen in öffentlichen Schreibstuben und ausgewählten Unternehmen von ihren Erinnerungen an ihre Väter, Grossväter oder an ihr eigenes Vatersein. "Vätergeschichten" ist auf mehrere Jahre angelegt und verfolgt den Ansatz Väterlichkeit sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Betrieben an kleinen Geschichten zu veranschaulichen. Dadurch soll ein Gegenpol zur problemorientierten Darstellung von Väterlichkeit entstehen. Biografische Erinnerungen korrigieren stereotype Bilder, zeigen die Vielfalt von Väterlichkeit und regen an, sich Zeit fürs Vatersein zu nehmen.

www.vaetergeschichten.ch

Veranstaltungen im Thurgau 2015:
Im Vorfeld des Vatertages 2015 fand am 3. Juni auf dem Marktplatz Weinfelden eine Schreibstube statt.

Veranstaltungen im Thurgau 2017:
Lesung der Vätergeschichten am 23. Mai 2017 in der Seevida in Arbon.